BIOGRAFIE

Friederike Oeser ist für Zeichnungen, Siebdrucke, Cut-Outs und Skulpturen bekannt, die in der freien Abstraktion von zufälligen Begegnungen und alltäglichen Situationen ausgehen und sie mit leichter Hand so verfremden, dass sich Bewusstes und Unbewusstes berühren und das Wunderbare im Gewöhnlichen aufscheint.
Dabei übersetzt sie Räume in Zeichnungen, Proportionen in Flächen, Stimmungen in Farben, Töne in Linien und Kontraste und entfaltet das so Verdichtete wieder in Räume, wo es dem Betrachter wie ein halb Fremdes, halb Vertrautes gegenübersteht, in dem er sich und die Welt neu sehen kann.

Geboren in Nürnberg, lebt sie heute in München, wo sie Kunst, Mode- und Grafikdesign studierte. Von 1980 bis 1989 arbeitete sie als Grafikerin und Art Directorin in München und London. Später, inspiriert von Reisen nach Asien und Afrika, begann sie 1989 ihre professionelle, künstlerische Laufbahn mit Ölpastell- und Buntstiftzeichnungen. Im Laufe der Zeit wurden ihre Ölpastellbilder abstrakter, was ihr mehr Freiheit zum Erkunden und Experimentieren verschaffte. Mit ihrem Übergang zur Abstraktion im Jahr 2000 begann sie, an dreidimensionalen Cut-Outs und Objekten aus Cardboard, Forex und Plexiglas, Aluminiumskulpturen und Siebdrucken auf Leinwand zu arbeiten.

Ihre Werke werden in Asien, Europa und den Vereinigten Staaten ausgestellt und befinden sich in vielen permanenten Sammlungen, darunter im deutschen Museum Villa Haiss und in den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, im niederländischen Museum voor Vlakglas- en Emaillekunst in Ravenstein, in der China Academy of Arts in Peking, die Porsche Colección de Arte in Vigo, Spanien, sowie in Privatsammlungen in China, Südkorea, Frankreich, Italien, den Niederlanden, Thailand, den Vereinigten Staaten und Deutschland.

Friederike Oeser genießt internationales Ansehen als Künstlerin, deren Werke sich durch einen kühnen und fröhlichen Umgang mit Farben und Formen auszeichnen.

Ausführliche Biografie

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